Fünf Fragen an…. Rainer Jaag, Chorleiter und Dirigent beim Gesangverein Criesbach

16.05.2013 Allgemein, Blog, Interviews Keine Kommentare

Rainer JaagFrage: Seit wann bist du eigentlich Chorleiter beim Criesbacher Gesangverein und was war deine Motivation den Job zu übernehmen?

Antwort: Ich weiß es gar nicht so genau, seit wann ich Chorleiter bin, ich glaube seit 2010.  Vorher hatte ich schon mit der Leitung der „Metal Sänger Criesbach“ begonnen. Meine Motivation war in beiden Fällen die Musik.

F: Wie würdest du das Repertoire des Chores beschreiben? Gibt es bestimmte Schwerpunkte?

A: Wir haben ein breit gefächertes Repertoire. Ein Schwerpunkt liegt auf Literatur die sich ausgiebig mit dem Thema „Wein, Weib und Gesang“ beschäftigt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die geistliche Literatur. Daneben findet man aber auch internationale Titel aus aller Herren Länder und modernere Stücke.

F: Wie möchtest du in Zukunft den Chor musikalisch positionieren?

A: Ich bin der Meinung, dass das Motto „Die Mischung macht‘s“ auch für den Chor gilt, also werde ich auch in Zukunft moderne, zeitgenössische Sätze ebenso aufnehmen, wie klassische Musik und traditionelles Liedgut.

Für die Singstunden soll aber immer gelten, dass Geselligkeit im Verein genauso wichtig ist wie die Musik.

F: Was macht dir an deiner Arbeit am meisten Spaß und ist es eigentlich schwierig einen Männerchor zu leiten? Was schätzt du besonders am GV Criesbach?

A: Am meisten Spaß macht mir zu sehen, wie toll viele Stücke am Ende werden. So hat mir die Arbeit an „Johnny John“ viel Spaß gemacht, hierbei haben sich aber auch die Schwierigkeiten gezeigt: Nicht immer traut der Chor sich selbst zu, schwerere Passagen zu meistern, manchmal muss man da harte Überzeugungsarbeit leisten. Am meisten schätze ich bei den Sängern, dass sie zuverlässig zu den Singstunden kommen, was meine Arbeit erleichtert. Auch die Bereitschaft an Gastauftritten teilzunehmen und unsere Chorarbeit mit nach außen zu tragen schätze ich sehr.

F: Hast du eigentlich einen Lieblingskomponisten bzw. Lieblingsstücke?

A: Nein, viele Sätze von Silcher lassen sich sehr schön singen, einige Mozartstücke klingen wunderschön – ich kann aber nicht behaupten, dass meine Liedauswahl sich an diesen beiden Komponisten orientiert. Eins meiner Lieblingsstücke ist „Wasma“, weil es so erfrischend anders ist.

 

 

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